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Geschichte

Anfangs der 90-er Jahre erreichte das Drogenproblem in der Schweiz einen unrühmlichen Höhepunkt. Fast täglich sah man in den Medien Bilder von verwahrlosten jungen Menschen, welche sich Drogen spritzten.

Einige Leute aus den unterschiedlichsten Kirchen in und um Luzern fanden sich zusammen, mit der Idee, dieser Not konkret entgegenzutreten. Innerhalb einer Projektgruppe wurden erste konkrete Schritte getan. Am 7. Dezember 1992 gründeten 40 Mitglieder den Verein Christlich-therapeutische Drogenarbeit (CDA). Man folgte dem Wunsch nach mehr Therapieplätzen und setzte per 1. September 1993 einen Projektleiter zum Aufbau einer stationären Therapie ein.  

Am 1.1.1995 trat der erste Mann in der ehemaligen Arztvilla Neuhof in Emmenbrücke die Therapie an, weitere drei Klienten kamen im Frühling dazu. Gleichzeitig wurde der Anbau erstellt. 

Es folgten eher schwierige Jahre mit einer geringen Nachfrage. Die vorhandenen 12 Plätze wurden nicht voll genutzt. Dank einer kontinuierlichen, sorgfältigen Konzept-Entwicklung nahm die Belegung Jahr für Jahr zu.

Im April 2004 startete das Beratungsnetz Synergeo, welches Ratsuchenden geeignete Beraterinnen und Berater vermittelt. In der Folge wurde auch der Vereinsname leicht verändert, da man nicht mehr ausschliesslich im Drogenbereich tätig sein wollte. Ab dann hiess der Verein "Christlich-therapeutische Sozial- und Drogenarbeit (CDA).

Die vermehrten Anfragen von Frauen mit Kindern führten zum Projekt "Mutter-Kind-Haus". Nach dem Kauf einer geeigneten Liegenschaft in Littau und deren Umbau konnte die Institution Raphaela an der Vereins-Generalversammlung am 1. Mai 2006 eingeweiht und der Zweckbestimmung übergeben werden.

Die angegliederte Spielgruppe Gwundertrucke verselbständigte sich 2008 als eigener Zweig innerhalb des Vereins. Sie ist offen für alle Kinder aus dem Stadtteil Luzern-Littau.

Anfangs 2009 eröffnete das Laufcenter Littau, welches innerhalb der professionellen Dienstleistungen geschützte Arbeitsplätze anbietet.

Per 1.1.2010 wurde die 1984 gegründete Christliche Wohngemeinschaft Reussbühl als weiterer Zweig im Verein CDA integriert. Sie besteht aus der eigentlichen WG für Behinderte, sowie aus Tagesstrukturplätzen für junge Schwerstbehinderte, welche bei den Eltern wohnen.  

 

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